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Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Eschershausen

Im Jahre 1746 wurde die neue Kirche, die St. Martins-Kirche, eingeweiht. Die Südseite der alten Kirche war im Jahr 1736 während eines Gottesdienstes eingestürzt.

Bis 1765 lag um die Kirche herum der Friedhof. Um 1871 wurde der neue Friedhof an der Scharfoldendorfer Straße angelegt.

In der Kirche befinden sich neben dem Altar an der Ostseite zwei Epitaphien der Familie Freyenhagen. Das ältere Epitaph ist Heinrich Julius Freyenhagen und seiner Gattin Auguste Ottilie zu Lippe-Brake gewidmet, das jüngere August Philipp Freyenhagen und seiner Ehefrau Charlotte Louise (von) Bonhorst. Oberamtmänner aus der Familie Freyenhagen verwalteten fast 100 Jahre lang das Amt Wickensen:

1707 – 1744 Heinrich Julius Freyenhagen

1744 – 1762 August Philipp Freyenhagen

1762 – 1770 Die Witwe Charlotte Freyenhagen hatte die Domäne in Pacht,
die Amtsgeschäfte leitete ein Justitiarius

1770 – 1805 August Wilhelm Freyenhagen
(ab 8.3.1782 Drost von Rosenstern, geadelt von Kaiser Josef II.)


Der letzte Nachkomme der Familie Freyenhagen von Rosenstern, der noch in Eschershausen lebte, war Carl Friedrich Konrad von Rosenstern, Bürgermeister von 1828 bis 1853.

Der Rokoko-Obelisk am Rand des neu gestalteten Kirchenumfelds stand ursprünglich auf dem Friedhof neben der Kirche. Der aus Hilssandstein gefertigte Obelisk ist der Grabstein der Charlotte Louise Freyenhagen, die 1770 starb. Anlässlich der Freyenhagenschen Familientage im Jahr 1960 wurde die Tafel eingelassen „In Memoriam Friedrich Freyenhagen von Rosenstern, Pastor (*1865 + 1957) aus dem Hause Wickensen“. Er war der Initiator der Freyenhagenschen Familientage.

Wilhelm Raabe wurde in dieser Kirche am 26.09.1831 getauft.


Der Inhalt dieser Sektion wurde von der Internetpräsenz der Samtgemeinde Eschershausen übernommen [Quelle]